Smart Coffee: Überblick und Möglichkeiten - Die Besten Kaffeevollautomaten im MEGATEST 2018 +++ NEU +++
Home  >  Ratgeber   »   Smart Coffee: Überblick und Möglichkeiten

Smart Coffee: Überblick und Möglichkeiten

Morgens mit dem Duft frisch gebrühtem Kaffees aufwachen und nicht erst den Kaffee zubereiten müssen, bevor die dunkelbraune Flüssigkeit aromatisch die Kehle herunterläuft – genau das soll mit einer smarten Kaffeemaschine möglich sein. Aber macht das wirklich Sinn und funktioniert das? Wir haben uns angeschaut, was smarte Kaffeemaschinen heute bereits können und ob sie Sinn machen. Zudem stellen wir Ihnen einige ausgewählte Modelle vor, die bereits mit smarten Funktionen wie einer App-Steuerung ausgestattet sind.

Was ist eine smarte Kaffeemaschine?

Heutzutage wird immer mehr smart. Das Smart Home macht auch vor klassischen Haushaltsgeräten wie dem Staubsauger, der Spül- und Waschmaschine oder eben der Kaffeemaschine halt. Alles wird mit smarter Technologie ausgestattet und ist vernetzt. Die Steuerung ist dann in der Regel über eine eigene App auf dem Smartphone oder Tablet möglich, zum Teil aber sogar auch per Stimme – Alexa, Google Assistant, Siri und Co sei Dank. Voraussetzung ist hierbei immer, dass die smarte Kaffeemaschine mit dem heimischen WLAN Netzwerk verbunden ist.

Mit Kaffeeduft geweckt werden

Trinken Sie vor allem Filterkaffee aus einer klassischen Kaffeemaschine, dann ist die Vorstellung, mit dem Duft frisch gebrühtem Kaffees quasi geweckt zu werden, bereits heute realistisch. Denn mit einer entsprechend ausgestatteten Kaffeemaschine – weiter unten stellen wir Ihnen einige Modelle vor – können Sie automatisch zur gewünschten Zeit den Kaffee frisch aufbrühen lassen. Dafür reicht allerdings bereits ein einfacher Timer, den z. B. die Melitta 101116 Kaffeemaschine aufweist.

Hierfür ist theoretisch also noch nicht einmal smarte Technik nötig. Aber es gibt sie. Diese bieten dann neben der zeitgesteuerten Zubereitung noch weitere Möglichkeiten, z. B. die Steuerung per App aus der Ferne (ohne Zeitprogrammierung), die Einstellung von Kaffeestärke und einiges mehr.

Ein Problem bleibt

Ein Problem bleibt aber trotz aller smarter Technik – zumindest bei den Kaffeevollautomaten. Damit der Kaffee morgens zum Aufstehen bereits fertig ist, muss am Abend alles vorbereitet werden. Kaffeebohnen sind bereits im Gerät, da ist also kein Problem. Fehlt eigentlich nur noch die Tasse oder der Becher unter dem Kaffeeauslauf. Aber genau da ist das Problem. Denn viele Kaffeevollautomaten pumpen in der Regel vor der ersten Zubereitung noch etwas heißes Wasser für die Reinigung durch das System. Das landet dann bereits ebenfalls im bereitgestellten Becher oder der Tasse – nicht sonderlich appetitlich und förderlich für das Aroma.

Noch schwieriger wird es bei beliebten Kaffeespezialitäten wie einem Latte Macchiato oder Cappuccino, den Steckenpferden der Vollautomaten mit Milchschaumeinheit. Hier müsste dann die Milch schon am Vorabend aus dem Kühlschrank genommen werden – nicht wirklich empfehlenswert. Daher scheitert bei diesen Kaffeespezialitäten das Konzept der smarten Technologie zum Teil – zumindest was den Teil mit der automatischen Zubereitung am Morgen angeht. Dort geht es mehr darum, die zubereiteten Getränke an den individuellen Geschmack anzupassen – per App versteht sich. Die smarte Technik der Steuerung per App oder Sprache ist also eher eine nette Spielerei. Praktisch ist sie beim Einrichten von individuellen Kaffeerezepten und Co, da so nicht immer am Gerät herumhantiert werden muss.

Bei den klassischen Filterkaffeemaschinen sieht das schon anders aus. Diese pumpen vorher in der Regel kein Wasser zum Reinigen durch das System. Und auch Milch kommt hier nicht ins Spiel. Da ist es also problemlos möglich, Bohnen (bei einem eigenen Mahlwerk) oder Kaffeepulver und Wasser bereits am Abend ins Gerät zu füllen und eine Kanne unter den Auslauf zu stellen. Dann ist der Wunsch von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen ohne eigenes Dazutun definitiv möglich. Aber wie gesagt bedarf es dafür keiner smarten Kaffeemaschine, sondern eine mit einem Timer tut es bereits.

Smarte Kaffeemaschinen im Überblick

Nachdem wir Ihnen nun viele theoretische Informationen rund um smarte Kaffeemaschinen an die Hand gegeben haben, wollen wir Ihnen nun noch einige smarte Kaffeemaschinen vorstellen, die bereits im Handel erhältlich sind.

Bei den Kaffeemaschinen für Filterkaffee sticht der Smarter Coffee SMC10EU heraus. Diese Wifi Kaffeemaschine ist mit einem eigenen Mahlwerk ausgestattet, muss also nicht bereits mit vorgemahlenem Kaffeepulver gefüttert werden. Stattdessen können ganze Bohnen zum Einsatz kommen. Haben Sie die Smarter Coffee SMC10EU mit dem heimischen WLAN verbunden, lässt sie sich per App steuern. Die App gibt es sowohl für iOS als auch Android. Zudem bietet sie einen Welcome-Home-Modus zum Wecken mit frisch gebrühtem Kaffee und informiert auch per App, für wie viel Tassen Kaffee noch Wasser im 1,5 l großen Tank ist.

Smart geht es auch bei Tchibo zu. Denn eine Tochter des Kaffee-Giganten hat die Qbo You-Rista Kaffeemaschine herausgebracht. Dies ist ebenfalls eine smarte Kaffeemaschine, die zudem auch noch mit Alexa kompatibel ist. Sie kann also nicht nur per App, sondern auch per Sprache gesteuert werden. Verwendung finden bei der Qbo Kaffeemaschine spezielle Kapseln, die in quadratischer Würfelform daherkommen. Sie sind also nicht zu vergleichen mit den meist runden Kapseln, die die meisten Kapselmaschinen aufnehmen. Für Qbo gibt es ebenfalls viele verschiedene Sorten.

Auch bei den Kaffeevollautomaten gibt es bereits diverse smarte Modelle. Eines der besonders schicken Geräte ist der Melitta Caffeo Barista TS Smart F850-101. Er bietet die gehobene Ausstattung der Melitta Caffeo Barista TS Modelle und zudem noch die Steuerung über die Melitta Connect App. Diese ermöglicht die Fernbedienung vieler Funktionen bequem über das Smartphone oder Tablet. Unter anderem lassen sich eigene Kaffeespezialitäten selbst kreieren. Sie entscheiden, wie viel Wasser, Milchschaum oder Kaffee und in welcher Reihenfolge in Glas oder Becher fließen sollen. Auch Kaffeestärke, Bohnensorte, Temperatur und mehr lassen sich einstellen – alles bequem mit wenigen Tapps und Wischern über das Display des Smartphones. Alternativ lässt sie sich aber auch am Gerät selbst über das Touch-Display und die weiteren Bedieneinheiten bedienen.

Natürlich bietet nicht nur Melitta smarte Kaffeevollautomaten an. Auch andere Hersteller haben diesen Trend bereits für sich entdeckt. So bietet z. B. Krups den per App steuerbaren EA860E Kaffeevollautomat. De'Longhi hat z. B. den PrimaDonna Class ECAM 556.55.SB Kaffeevollautomat im Programm. Und bei Siemens gibt es verschiedene Modelle mit dem eigenen Smart Home System Home Connect, z. B. den Siemens EQ.9 s900 Connect TI909701HC. Preislich liegen die Geräte meist so um die 1.000 Euro, zum Teil auch höher, zum Teil aber sogar auch deutlich darunter (z. B. die von Krups). Smart Home ist eben kein günstiges Unterfangen…

Kommentare


There are no comments available.

RECENT POSTS